Weisheiten - der Netz-Weise Blog

Hier finden Sie Tipps und Tricks für vor, während und nach der Schulung.

Hex, Binary und Char mit Powershell

Powershell bietet eine Reihe von mächtigen Konvertierungsoptionen, um Datentypen ineinander umzuwandeln. Normalerweise reicht es, die Konvertierungsfunktion [Datentyp[]] vor den umzuwandelnden Wert zu schreiben. Um Beispielsweise einen String in ein Array zu konvertieren, reicht folgende Befehlszeile:

[BYTE[]]"Netz-Weise"

Als Ergebnis erhalten Sie die einzelnen Buchstaben. Auf die gleich Weise können Buchstaben in seinen ASCII-Code umwandeln:

[BYTE[]][CHAR[]]"Netz-Weise

Diese Kommandozeile gibt als Ergebnis die ASCII-Represäntation zurück. Dabei wird erst per [CHAR[]] der String in seine Einzelbuchstaben konvertiert, und danach konvertiert [BYTE[]] die Einzelbuchstaben in Ihre ASCII-Codes (Byte-Reräsentation). Powershell kann intern bereits mit Hexadezimalzahlen arbeiten. Das ist z.B. deshalb spannend, weil die Registry beispielsweise Byte-Werte als Hex-Codes speichert (Reg-Binary-Werte). Um eine Hex-Zahl in eine Dezimalzahl umzuwandeln, muß man vor die Zahl nur eine 0x schreiben, schon konvertiert Powershell automatisch. Alternativ klappt das auch mit einer .net-Methode:

[Int]::Parse($Hexzahl, [System.Globalization.NumberStyles]::HexNumber)

$Hexzahl ist hier eine Variable, die den Hexwert beinhaltet. Um eine Reihe von Hexzahlen in Binärwerte umzuwandeln, bietet sich daher folgende kurze Kommandozeile an:

"68,02,00,00,21".split(",") | foreach-object {`"0x`"+`$_}

"68,02,00,00,21" ist ein String, der Inhalt sind 5 Hexcodes. Wir splitten den String mit der Split-Funktion in Einzelwert, und stellen mit der Pipeline vor jede Einzelzahl per Stringverkettung ein "0x". Die Ausgabewerte werden von Powershell automatisch als Hex-Werte erkannt und umgewandelt.

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Windows 8 Startanimation deaktivieren

Windows 8 startet für jeden neuen Benutzer eine Videoeinführung. Das Starten dieses Videos kann über verschiedene Mechanismen unterdrückt werden.

Per Registry Key: Legen Sie unter dem Schlüssel HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon einen Wert EnableFirstLogonAnimation vom Typ REG_DWORD an. EnableFirstLogonAnimation muß auf 0 gesetzt werden.

Per Gruppenrichtlinie: Computerconfiguration > Policies > Administrative Templates > System > Logon Hier setzen Sie "Show First Sign-in animation" auf "Disabled" Windows IT Pro: Stop the Windows 8 Intro Animation for Users Setzen des Registry-Keys über die unattend.xml

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Powershell und Regular Expressions (Regex)

Es gibt in Powershell die Möglichkeit, nicht nur mit einfachen Wildcards zu suchen (*,?,...), sondern Powershell unterstützt an vielen Stellen auch Regular Expressions. Wem das nicht reicht, der kann sogar noch auf das .net-Framework zurück greifen, um Reguläre Ausdrücke zu suchen. Regular Expressions sind sehr mächtig, aber leider auch ziemlich komplex. Ein gutes Tutorial gibt es z.B. hier: http://www.regular-expressions.info/tutorial.html

Wenn man nicht regelmässig mit Regular Expressions arbeitet, gibt es von Sapien aber einen guten, kostenfreien Regex-Editor, der einem über die größten Hürden hilft. Hier eine kleine Einführung in die Community-Preview des Power Regex mit Download-Link (Eine Registrierung ist notwendig). Und noch eine gute Einführung in das Thema: Regular Expressions in Perl und Powershell

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Office Dateiformat / File Format Choice deaktivieren

 Beim ersten Start von Office 2010 erscheint ein Auswahlfenster, welches abfragt, ob das Standard-Microsoft XML-Format zum Speichern von Dokumenten verwendet werden soll, oder das Open Office Format. Diese Abfrage ist einer EU-Auflage geschuldet und läßt sich über einen Registry-key deaktivieren. Erzeugen Sie hierfür einen neuen Schlüssel "ShownFileFmtPrompt" unter "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Common\General" vom Typ Reg_Dword, den Sie auf 0 setzen.

Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Common\General
Value: "ShownFileFmtPrompt",Reg_Dword,0

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Office 2010 automatisch installieren

Bereits seit Office 2000 kommt Office als MSI-Paket. MSI-Pakete beinhalten Informationen darüber, wie der Microsoft Installer eine Installation durchführen soll. Um sich die Informationen eine MSI-Pakets anzeigen zu lassen, bietet Mircosoft z.B. den MSI-Editor Orca aus dem Microsoft Installer SDK an, der allerdings inzwischen nicht mehr offiziell unteratützt wird. Um die Installation eines MSI-Paketes anzupassen, benötigen Sie ein MSP-Paket, das die Einstellungen einer MSI-Datei überschreiben kann.

Mit Office 2010 können Sie eine msp-Datei mit dem Office Customization Tool erstellen. Wenn Ihr Office 2010 dieses nicht bereits enhält (als Bestandteil z.B. eines Enterprise-Agreement), können sie die notwendigen Komponenten bei Microsoft herunter laden, zusammen mit den Administrativen Vorlagen für Office 2010, mit denen Sie Office 2010 per Gruppenrichtlinien steuern können. Um das Office Customization Tool in Office zu integrieren, kopieren Sie die Ordner Admin aus den Unterordnern AdminTools 32 Bit bzw. AdminTools 64 Bit in die jeweiligen Ordner x86 bzw. x64 der Office Installationdateien. Jetzt können Sie über setup /admin direkt das Office Customization Kit aufrufen und die Installationeinstellungen anpassen. Anschliessend speichern Sie Ihre Änderungen einfach als msp-Datei in den Ordner Updates im jeweiligen x86 bzw. x64-Ordner. Wenn Sie nun ein Setup starten, wird die Installation vollautomatisch durchgeführt. Haben Sie mehrere msp-Dateien erstellt, können Sie setup über /adminfile anweisen, welche msp-Datei zur Installation verwendet werden soll.

Alternativ können Sie übrigens auch eine config.xml zur Konfiguration von Office-Installation verwenden.

Links:

Deploy Office 2010 by running setup from a network share
Office Customization Tool in Office 2010
Config.xml file in Office 2010"

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Office automatisch aktivieren

Office 2010 kann man automatisch installieren, indem man einen administrativen Installationspunkt erzeugt und dann ein msp-Paket erzeugt. Im msp-Paket kann man auch festlegen, dass Office 2010 beim ersten Start eine automatische Aktivierung durchführt. Dafür legen Sie im Menüpunkt Setup-Properties eine neue Eigenschaft "AUTO_ACTIVATE" mit dem Wert 1 an. Achten Sie darauf, dass die Auto-Aktivierung nur 1 mal durchgeführt wird! Wenn Sie also die Auto-Aktivierung testen, indem Sie z.B. Word starten, und Windows dann per Sysprep zurücksetzen, wird beim ersten Start von Office wieder ein Aktivierungsfenster gestartet!

Links:

How to install Office 2010 with a MAK key and have it perform an automatic activation attempt after install (Part Deux)

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Hintergrundbild des MDT PE-Clients ändern

Ändern Sie den Hintergrund, den Windows MDT PE beim Booten beim Booten anzeigtWenn Sie das Microsoft Deployment Toolkit zur Installation Ihrer Clients und Server nutzen, kommt früher oder später der Wunsch auf, das Hintergrundbild anzupassen, dass Windows PE beim Start anzeigt. Dies ist sehr einfach möglich. Das Hintergrundbild holt sich das MDT beim Erstellen des PE-Clients aus dem MDT Installationsverzeichnis (nicht aus dem Deployment-Share!). Das Installationsverzeichnis liegt standardmässig im Windows Programme-Verzeichnis (%Program Files%) unter Microsoft Deployment Toolkit. Im Unterverzeicnis "Samples" befindet sich die Background.bmp. Benennen Sie diese um und ersetzen Sie sie durch das neue Bild.Der Pfad kann auch in den Eigenschaften des Deployment-Shares im Reiter "Windows PE" unter "Custom backupground bitmap file" angegeben werden. Vergessen Sie nicht, nach dem Ersetzen des Bildes das PE-Image einmal neu zu erstellen, indem Sie in den Eigenschaften des Deployment Shares "Update Deployment Share" auswählen.
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Öffentliche Ordner in Office 365 anlegen

Office 365 unterstützt auch Exchange Öffentliche Ordner, die seit Exchange 2013 im Übrigen wieder offiziell unterstützt werden. Microsoft hat dafür die Technik, die hinter öffentlichen Ordnern steckt, komplett überarbeitet und baut öffentliche Ordner jetzt auf normalen Mailboxen auf. Zum einrichten öffentlicher Ordner klicken Sie im Office 365-Administrationsmenü auf "Administrator > Exchange" und wählen sie dann im linken Seitenmenü "Öffentliche Ordner" aus. Bevor Sie den ersten Öffentlichen Ordner anlegen können, benötigen Sie ein Postfach, dass die öffentliche Ordner Struktur aufnimmt. Dafür klicken oben rechtes auf "Postfächer für öffentliche Ordner", dann auf das +-Symbol, und geben einen Namen für das Postfach ein. Anschliessend können Sie die über den Menüpunkt "Öffentliche Ordner" neue öffentliche Ordner anlegen und email-aktivieren. New Feature - Public Folders in Office 365 Preview
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Enhanced Session Mode -> Verbinden per RDP mit Hyper-V VMs

Mit Windows Server 2012 R2 kommt endlich ein Feature, das vermutlich schon viele von uns schmerzlich vermisst haben. Der enhanced Session mode erlaubt es, auch ohne aktive Netzwerkverbindung Virutelle Maschinen vom Host-Server aus per RDP zu steuern. Dafür hat Microsoft eine Anpassung am VMBus vorgenommen, der die Kommunikation des Hosts mit der Maschine durchführt. Welche Vorteile bringt das?

  • Cut and Paste auf dem VM-Host
  • dynamische Anpassung der Auflösung
  • Mappen von USB-Laufwerken vom Host zum Guest
  • Audio-Umleitung

 

Während das Fehlen dieser Features auf dem Server noch zu verkraften ist, ist das bei Windows 8 schon als Virtualisierungs-Host schon deutlich störender. Um den Enhanded Session Mode zu nutzen, wird als Host und als Gast-Betriebssystem(!) Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 benötigt - ältere Betriebssysteme werden nicht unterstützt! Unter Windows 8.1 ist der Enhanced Session Mode auf dem Hyper-V Host standardmäßig aktiv, unter Windows Server 2012 muss er in den Hyper-V-Einstellungen des Hosts (Hyper-V Einstellungen -> Erweiterter Sitzungsmodus) aktiviert werden. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie bei IT Central Station.

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SQL Server Diagnostic Information Queries

Eine Reihe von Standard-Abfragen, um SQL-Server Problemen auf die Schliche zu kommenMan kann sich SQL-Server Scripte zur Performance Analyse selber schreiben. Oder man kann auf Standard-Scripte zurück greifen. Glen Berry hat mit SQL-Server 2005 angefangen, die wichtigsten Performance-Daten in einem Script zusammen zu fassen. Seitdem werden diese Scripte für alle Versionen von SQL-Server ab Version 2005 regelmässig aktualisiert. Die Version von August 2013 ist derzeit die aktuellste. Mitch Wheat hat für das Script eine GUI gebaut, die einem das einfügen in die von Glen Berry vorgesehenen Excel-Vorlagen abnimmt. Startet man die GUI, braucht man nur den Pfad zu den Diagnostic Information Queries angeben, und die GUI erzeugt für alle Datenbanken, die man angibt, einen Report, und das ganze im Excel Format.Glen Berrys SQL Server Performance BlogGlen Berrys BlogMitch Wheats Blog
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Unix/MySQL Timestamp in Datumswerte mit Powershell umwandeln

In Unix und MySQL werden Datumswerte oft als Timestamps angegeben. Ein Timestamp ist eigentlich ein Datums/Zeitwerte, der aber als Integer gespeichert ist und die Sekunden ab dem 1.01.1970 angibt. Diese Zeitzählung wird auch als "Epoch date" bezeichnet.

Die Umwandlung in einen Datumswert in Powershell ist eigentlich recht einfach, da uns Powershell alle zur Umrechung notwendigen Funktionen zur Verfügung stellt. Das Datum des 1.1.1970 liefert uns get-Date:

Get-Date '1/1/1970'

Get-Date liefert ein Objekt vom Type Datetime zurück. Alle Objekte vom Typ Datetime besitzen eine Reihe von Methoden für die Datumsmanipulation. Wir benötigen hier die Methode AddSeconds() zum Aufaddieren von Sekunden:

$Timestamp = 1464257993
(Get-Date '1/1/1970').AddSeconds($Timestamp)

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SQL-Server Fehleranalyse mit sp_blitz

Der SQL-Server MVP Brent Ozar hat ein eine gespeicherte Prozedur names sp_blitz zur Verfügung gestellt, mit der ein SQL-Server im Schnelldurchgang auf gängige Probleme überprüft werden kann. SP_Blitz ist kostenlos, kann direkt auf dem SQL-Server implementiert oder über ein kleines Programm aus dem Internet heruntergeladen und ohne Installation ausgeführt werden. Verwenden sie das aufführbare Tool, wird auch gleich ein pdf generiert. Die Dokumentation mit Problembeschreibungen und die möglichen Schritte zur Behebung finden Sie ebenfalls Brent Ozars Website. Ebenfalls auf der Website finden Sie auch sp_blitzIndex zur Analyse von Indexen. 

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Laufzeit der Gruppenrichtlinien-Ausführung bestimmen

Wenn eine Windows-Anmeldung lange dauert, könnte dies an den abzuarbeitenden Gruppenrichltinien liegen. Lesen Sie hier, wie sie die Laufzeit der Gruppenrichtlinien bestimmen können. Die Anmeldung eines Clients kann mitunter sehr, sehr lange dauern. Eine der möglichen Ursachen für eine verzögerte Anmeldung bilden die Windows Gruppenrichtlinien.  Grundsätzliche Kandidaten für verzögerte Anmeldungen sind:

  • Synchrone Verarbeitung (Alle Gruppenrichtlinien müssen komplett verarbeitet sein, bevor dem Benutzer die Arbeitsumgebung zur Verfügung gestellt wird)
  • Anmeldescripte
  • aufwändige WMI-Filter

 

Um die Abarbeitungszeit von Gruppenrichtlinien zu bestimmen, gibt es zum einen von Daren Mar-Elia (dem gpo-guy) das Kommandozeilenprogramm gptime.exe, dass die für die letzte Gruppenrichtlinienverarbeitung benötigte Zeit pro gpo anzeigt. Für eine ausführliche Analyse bietet Microsoft das Performance Toolkit im Windows ADK (Assessment and Deployment Kit) an. Das ADK kann man bei Microsoft herunter laden. Eine gute Einführung in die Analyse des Startvorgangs mit dem ADK bietet die Aufzeichnung der Teched-Session How many coffess can you drink while Windows 7 boots?   

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Office 365 - Email Weiterleitung einrichten

Um unter Office 365 eine Email-Weiterleitung einzurichten, melden Sie sich unter Outlook.office365.com mit Ihrem mail-Konto an. Klicken Sie oben rechts auf das kleine Zahnrad-Symbol, um in die Einstellungen zu kommen. Wählen Sie "Optionen" aus, und im folgenden Fenster im rechten Bereich "Ihre emails weiterleiten".

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Office 365 Active Sync

Um von Ihrem Android oder Windows Phone aus auf Office 365 zuzugreifen, nutzen Sie Active Sync.Gehen Sie unter Android in "Konto hinzufügen", wählen Sie "Exchange Server", und geben Sie Ihr Office 365 mail-Konto ein. Der Name des Exchange-Servers, den Sie eintragen müssen, lautet "Outlook.office365.com". Danach erhalten Sie eine Sicherheitsbenachrichtigung, die sie einmal bestätigen müssen, und der Zugriff ist eingerichtet. http://office.microsoft.com/en-us/office365-suite-help/set-up-email-on-an-android-phone-or-tablet-HA102823196.aspx
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Die SID-History, Token-Bloating und SID-History Cleanup

Ist ein Windows-User Mitglied zu vieler Gruppen, kann es zu Anmeldeproblemen kommen. Wir erklären warum, und wie man die Problematik angehen kann. Mit der Migration von Windows NT4 auf Windows 2000 und neuere Betriebssyteme hat Microsoft ein Feature namens SID-History eingeführt. Wird ein Benutzer migriert, so werden seine Gruppenmitgliedschaften der alten Domäne in das neue Benutzerobjekt in der neuen Domäne übertragen, so dass der Benutzer nach wie vor auf die Resourcen der alten Domäne zugreifen kann. Wird diese SID-History nicht gelöscht, kann es früher oder später zu Anmeldeproblemen kommen, da die Menge der Gruppen, die in einem Access-Token hängen dürfen (dem "Personalauweis", der beim Anmelden an jedem Windows-Recher zur Authentifizierung erzeugt wird), beschränkt ist. Es gibt 2 beschränkende Faktoren, und zwar die maximale Größe in Byte, die auf dem Rechner eingestellt ist (max. 64 KB, ab Windows Server 2012 / Windows 8 48 KB) und die maximale Anzahl der Gruppen, in denen ein Konto Mitglied sein darf (1015). Die SID-History kann komplett oder auch punktuell gelöscht werden. Werkzeuge hierfür bietet z.B. Powershell. Einen genauen Artikel von Ashley McGlone, der zeigt, wie das mit Powershell zu bewerkstelligen ist, findet sich hier:

https://blogs.technet.com/b/ashleymcglone/archive/2011/11/23/how-to-remove-sid-history-with-powershell.aspx?Redirected=true

Hintergrundinfos zum Thema sowie eine Beschreibung, wie Sie einzelne SID´s filtern können, gibt es hier:
http://blog.joeware.net/2011/11/20/2338/

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Failover Cluster Manager - A weak event is created

Wenn der Failover-Cluster-Manager mit dem Fehler "A weak event is created..." abstürzt, gibt es keinen Grund zur Panik. Es handelt sich um einen Bug in einem automatisch eingespielten Hotfix des .net-Framework. Abhilfe schafft ein weiteres Hotfix, dass man direkt bei Microsoft herunter laden kann. http://www.microsoft.com/en-us/download/confirmation.aspx?id=36468

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Authentifizierungsdaten mit Powershell sicher speichern und wiederverwenden

Eine ganze Reihe von Powershell-Commandlets haben einen Parameter -Credential, der es erlaubt, ein Commandlet über das Netzwerk unter anderen Benutzerrechten zu starten. Das Commandlet Get-Credential liefert das hierzu notwendige Powershell Credential Objekt, das den Benutzernamen und das Kennwort für die Anmeldung enthält. Will man die Benutzerinformationen aber nicht interaktiv abfragen, sondern Scripten, hilft das interaktive Get-Credential nicht weiter. Stattdessen kann man aber die Benutzerinformationen in eine Datei speichern. Will man die Benutzerinformationen einfach in der gleichen Benutzersitzung weiterverwenden, kann man die Benutzerinformationen einfach an Export-CliXML weiterleiten: 

$user = Get-Credential 
$user | Export-CliXML C:\temp\user.xml

Dieser Befehlt ruft Benutzerinformationen ab und leitet diese direkt in die XML-Datei user.xml um. Die Daten werden allerdings vom System verschlüsselt und sind nur unter dem Benutzer wiederverwendbar, der die Datei angelegt hat. Das ist in den seltensten Fällen hilfreich. Um das Kennwort sicher und aus anderen Sitzungen verwenden zu können, helfen die Commandlets ConvertFrom-SecureString und ConvertTo-Securestring weiter. Mit Ihnen kann das vom System mit den Benutzerinformationen verschlüsselte Kennwort in ein mit AES verschlüsselten String umgewandelt bzw. wieder in einen Secure-String zurückgewandelt werden.  Um das Kennwort eines Benutzers zu verschlüsseln und in einer Datei zu speichern:

$user = get-Credential
$user.password | ConvertFrom-Securestring -Key (1..16) | out-file .\Password.txt

Um die Daten zu reimportieren:

$user = "nw\Holger"
$pw = get-content .\Password.txt | ConvertTo-Securestring -key (1..16)
$Cred = New-Object System.Management.Automation.PSCredential $user, $Password

ConvertFrom-Securestring nimmt das vom System gesicherte Kennwort, entschlüsselt und sichert es erneut mit AES. -Key übergibt den symmetrischen Schlüssel, mit dem das Kennwort gesichert wird. Der Schlüssel muß 128, 192 oder 256 Bit lang sein, daher muß das Kennwort aus 8, 12 oder 16 Zeichen bestehen. Die Zeichen werden in Form eines Byte-Arrays übergeben. Das sehr einfache Beispiel gilt nur Demo-Zwecken und sollte in der Praxis nicht nachgeahmt werden, denn (1..16) erzeugt ein Array von Zahlen von 1 bis 16. ConvertFrom-Securestring wandelt das Kennwort wieder zurück in einen Secure Key. Mit New-Object wird ein neues Benutzerobjekt erzeugt und ein Benutzername und das Kennwort als Secure String übergeben. Damit können die Credentials jetzt auch unter einem anderen Benutzerkonto verwendet werden. 

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Powershell-Script zu Exe(n)

Wenn Sie ein Powershell-Script in eine sich selbst ausführende Datei umwandeln wollen (.exe), gibt es dafür eine Reihe von Möglichkeiten. Eine davon ist das Tool PS2EXE auf Codeplex, eine andere Variante ist ein Script von Keith Hill, dass allerdings die Powershell Community-Extensions voraussetzt.

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SQL-Server Agent-Jobs vom Entwickler bearbeiten lassen

Mit dem SQL-Server Agent und der Datenbankrolle ""SQLAgentUserRole"" in der msdb-Datenbank kann man einem SQL-Login Zugriff auf einen Job geben. Voraussetzung ist, dass der Login dem JOB auch als Owner zugewiesen wird. Soll der User allerdings auch die Zeitpläne für geplante Aufträge verwalten, stellt man fest, dass dies nicht unbedingt klappt. Ursache dafür ist die schlecht Dokumentierte Tatsache, dass der Login auch Besitzer der Zeitpläne sein muß. Hat er diese nicht angelegt, kann er dementsprechend keine Änderungen durchführen. Stattdessen bekommt er eine Meldung ""The specified schedule @schedule_id() does not exist"". Den Besitzer des Zeitplans kann man nur über die Tabelle msdb.dbo.sysschedules in der Spalte owner_sid einsehen. Das folgende Script zeigt alle Job an, bei denen Besitzer für Zeitplan und Job nicht identisch sind:

SELECT (SELECT name FROM sys.server_principals WHERE [SID] = ss.owner_sid) AS ScheduleOwner,
(SELECT name FROM sys.server_principals WHERE [SID] = sj.owner_sid) AS JobOwner,
ss.name AS ScheduleName,
ss.owner_sid AS ScheduleOwnerSid,
sj.name AS JobName,
sj.owner_sid AS JobOwnerSID
FROM msdb.dbo.sysschedules AS ss
INNER JOIN msdb.dbo.sysjobschedules AS sjs
ON sjs.schedule_id = ss.schedule_id
INNER JOIN msdb.dbo.sysjobs AS sj
ON sjs.job_id = sj.job_id
WHERE ss.owner_sid <> sj.owner_sid

Und mit folgendem Script beheben Sie das Problem, indem Sie den Besitzer aller zeitpläne auf den gleichen Besitzer setzen wie den zugehörigen Job. Um nicht alle Jobs ungesehen zu überschreiben, geben Sie in der 1. Zeile einen Login-Namen ein:

DECLARE @JobOwner NVARCHAR(255) = 'Benutzer'
DECLARE @JobOwnerSid VARBINARY(85)
SELECT @JobOwnerSid = [sid] FROM master.sys.server_principals WHERE name = @JobOwner
UPDATE SS
SET ss.owner_sid = sj.owner_sid
FROM msdb.dbo.sysschedules AS ss
INNER JOIN msdb.dbo.sysjobschedules AS sjs
ON sjs.schedule_id = ss.schedule_id
INNER JOIN msdb.dbo.sysjobs AS sj
ON sjs.job_id = sj.job_id
WHERE (ss.owner_sid <> sj.owner_sid)
AND (sj.owner_sid = @JobOwnerSid)

 

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